Dienstag, 13. Oktober 2009

Rock N´ Roll vs. Neoexpressionismus. Ein Kunsterlebnis der 3. Art

Am Wochenende war mal wieder echte Freak-Action angesagt: Sonntagmorgen, so gegen halb fünf, standen nach einem ausgedehnten Zechbummel durch die coolsten Karlsruher Clubs – also all jene, in die man auch mit Cowboystiefeln und Schlagseite reinkommt - die Zeichen auf Dönerbude. Hier ist die Amalienstraße, im Volksmund auch Dönerallee genannt, in der Fächerstadt erste Wahl. Da Sonderanfertigungen wie ein in Lahmacun gerollter Dürüm Döner etwas länger dauern, waren die Begleitung und ich gezwungen zu warten. Die Wartezeit verkürzte ich mir gerade aufs schönste mit einem als Proviant mitgebrachten Tannenzäpfle, als die kontemplative Idylle von einer clownartigen Gestalt, angetan mit gelb-grün-oder-so-ähnlich gestreifter Hose, violettem Blazer, Hornbrille und wirrem Haar, unterbrochen wurde. Ob sie sich zu uns setzen dürfe, lallfragte die Person. Dem Ansinnen wurde ungern aber höflich stattgegeben, worauf alle Befürchtungen unumwunden wahr wurden: Das Unglück nahm seinen Ausgang mit der Frage, wie wir seine Schuhe fänden, die ich ausweichend mit der Feststellung beantwortete, dass es Slipper seien. Von Gegenteiligem konnte mich auch das Aargument, sie hätten aber tausend Euro gekostet, nicht überzeugen. Um weitere Irritationen zu vermeiden - Verrückten, alten Damen und Betrunkenen gegenüber soll man ja immer nachsichtig sein -, gaben wir weiterhin geduldig Auskunft über Herkunft und Profession. Damit hätte man es bewenden lassen können, doch war die Reaktionsfähigkeit schon etwas eingeschränkt und der Teufel gab mir die Frage ein – ich bereute schon im Augenblick da mir die Worte über die Lippen kamen, sie gestellt zu haben: „Und, was machst Du denn so?“
Ein großer Maler sei er, jaja, und Professor an der Kunstakademie zu Düsseldorf, behauptete die Clownsfigur. „Ah, da war doch der Lüpertz Direktor“, meinte ich. Oh, ich kennte mich ja aus, war die große Malerperson dithyrambisch, aber jetzt sei ja Anthony Cragg am Ruder. Ich als Ästhet fände das eh schon immer scheiße was der Lüpertz so mache, meinte ich tröstend. Der sei doch ein Backenbläser und nach 20-jähriger Amtszeit ja auch längst nicht mehr unumstritten gewesen. Woraufhin der Maler schlagartig vom Genie zum Wahnsinn wechselte und unter der Androhung von Schlägen die Rücknahme meiner Aussage forderte. Das sei hier ein freies Land und ich könne über Kunst sagen, was ich wolle, klärte ich den sich immer rumpelstilzchenhafter gebärdenden Künstlerfurius auf. „Oh, nimm´s halt zurück“, meinte die Begleitung nur und verdrehte demonstrativ die Augen.
Nun sind aber weder Augen rollende Begleitungen noch Personen, die wesentlich schmächtiger sind als ich, dazu geeignet, mich im Zustand eines gewissen Trunkenheitsstarrsinns zur Revision einmal gemachter Äußerungen zu bewegen, weshalb ich Rumpelstilzchen auf die durch hoffnungslose körperliche Unterlegenheit bedingte Sinnlosigkeit seines Unterfangens hinwies. Mit dem Stock auf einen Bienenstock einzuschlagen, um die Bewohner zum einstellen des lauten und störenden Summens zu bewegen, hätte vermutlich eine sachlichere Reaktion nach sich gezogen – OK, vielleicht hätte ich die Worte „alter Furz“ nicht verwenden sollen -, denn nun fuchtelte mir der ergrimmte Künstler statt eines Pinsels mit einer Bierflasche, meiner eigenen, vor meiner Nase herum!
Nun wurde es mir zu bunt und ich beförderte das Männlein mit Schwung durch die offene Tür der Dönerbude, wo es, perdauz, auf seinem Hintern landete. In diesem Augenblick bemerkte ich die beiden Polizisten, zielstrebig steuerten sie auf mich zu. „Grandios“, dachte ich, „Volltreffer!“. Die Gesetzeshüter blieben aber äußerst cool - wohl auch weil sie mittlerweile Verstärkung von mindestens acht (!) Einsatzfahrzeugen, Streifen- und Mannschaftswagen erhalten hatten -, fragten mich äußerst freundlich nach Art und Ursache der Turbulenzen und ob Rumpelstilzchen in Körper verletzender Absicht auf mich losgegangen sei. Ich verneinte dies und erläuterte, dass es wohl eher in volltrunken-unüberlegter Absicht geschehen sei und zu keiner Zeit eine ernsthafte Gefährdung meiner Person bestanden hätte. Froh darüber, lästigen Papierkram vermeiden zu können, erteilten die Polizisten dem enthemmten Künstler einen Platzverweis und fuhren in Kolonne davon.
Nach schlussendlichem Verzehr des Döners, machten wir noch einen kleinen Abstecher in einen benachbarten Nachtclub. Was denn das nebenan für ein Polizeigroßeinsatz gewesen sei, wollte der mir bekannte großkalibrige Türsteher wissen. „Ach, ich hatte nur eine kleine Auseinandersetzung“ meinte ich. Mein gegenüber war sichtlich beeindruckt. Nach einem kleinen Absacker trat ich selbstzufrieden den Heimweg an.
Am nächsten Tag hatte ich meine Begleitung an der Strippe, zwecks Manöverkritik der nächtlichen Kampfhandlungen: „Da hast Du ja in ein schönes Wespennest gestochen“, meinte sie lachend. „Wieso das denn?“, fragte ich. „Der Typ war Meisterschüler vom Lüpertz und nach allem was man so hört, hat er ihm offenbar auch seinen Lehrauftrag in Düsseldorf zu verdanken“. Da habe ich ja wirklich Glück gehabt, dass die Bullen so schnell und zahlreich zur Stelle waren.

PS: Professor ist Rumpel übrigens gar nicht. Professoren haben in Düsseldorf nämlich alle eine eigene Telefonnummer.

Montag, 12. Oktober 2009

Dickie Peterson ist tot

Laut der Blue Cheer Myspace Seite ist Bassist/Sänger Dickie Peterson heute verstorben. 1968 hatte das in Boston gegründete Powertrio mit einer räudigen Version des Eddie Cochran-Hits Summertime Blues einen Top-20 Hit in den USA und schrieb mit den mit Acid-getränktem Lärm angefüllten Alben Vincebus Eruptum (1968) und Outsideinside (1968) Musikgeschichte. Blue Cheer gelten als Wegbereiter des Heavy Metal und wurden im Guiness-Buch der Rekorde lange vor Manowar als lauteste Band geführt. Letztes Lebenszeichen von Dickie und Co war ein gefeiertes Stoner-Statement von CD, mit dem nun tragisch anmutenden Titel What doesn´t kill you (2007). Dickie Peterson lebte zuletzt in Köln, er wurde 61 Jahre alt.

Sonntag, 11. Oktober 2009

New.Bands.Festival: Das Halbfinale

Haben die Jungen Bands heutzutage eigentlich keine Freunde mehr? Sitzen sie nur noch weltabgewandt in feuchten lichtlosen Probekellern und haben vor lauter eigenbrödlerischem Feilen an neuen Spieltechniken den Kontakt zur Außenwelt (Publikum) vergessen? Oder hat sich gar die komplette Interaktion zwischen Bands und Fans in Internetzwerke wie Myspace und Facebook verlagert? Zu solchen Fragen nötigt eine durchaus jämmerliche Kulisse von 250 Besuchern beim - immerhin - Semi-Finale des New.Bands.Festivals. Bei sechs antretenden Gruppen mit durchschnittlich vier Musikern, sind das gerade zehn Leutchen pro Nase. Die Zeiten in denen man auch zwanzig Kilometer in den Nachbarort pilgerte, um die bewunderten Musikerkumpels zu unterstützen, sind also offensichtlich vorbei.
Das ist schade, denn zu Zeiten in denen Konzertbesuche aus Kostengründen zu Quartalsereignissen zu werden drohen, kann man bei solcherlei Ereignissen für kleines Geld durchaus mitreißende Musik entdecken. Bestes Beispiel: Full Spin. Frontfrau, oder besser Frontsau, Steffi röhrt ins Mikro, reißt die Gitarre hoch, schüttelt das Haar und befehligt nebenher ihre beiden Mitmusiker. Die personelle Zwangsreduktion durch krankheitsbedingten Ausfall des Leadgitarristen macht das blonde eins-sechzig Energiebündel locker durch Nette-Schlampe-Von-Nebenan-Charme wett. Das fehlende Gitarrengegniedel tut dem wuchtigen US-Rock der „Spinner“ ohnehin keinen Abbruch. Nein, es begünstigt sogar die musikalische Entfaltung.
Da hat selbst das weibliche Doppelpack Biestig mit seinem reduzierten Protopunk wenig entgegenzusetzen. Dennoch retten sich Anne und Jule mit geballter Herzlichkeit und Zwillingspower, über alle schief gesungenen Töne und spieltechnischen Rumpeleien hinweg, an zweiter Stelle in die Endausscheidung. Wohl dem, der sich ein Genre wählt, in dem derartige Feinheiten nur die zweite Geige spielen. Daran hätten die schwer progressiv angehauchten Postrocker von Brainsheep vielleicht auch einige Gedanken verschwenden sollen. Denn Schiefer Gesang bringt nun mal, gleich den Posaunen von Jericho, selbst die gewaltigsten Gitarrenwände zum Einsturz. So einfach ist das. Genau anders herum war´s bei den musikalisch ebenfalls beeindruckenden Aerial Image: Wenn es gegen besagte Gitarrenwände geht, brauchst du zwingend eine Posaune, denn mit ´ner Panflöte kommst du nicht weit. Jedenfalls nicht ins Finale am Samstag, 21.11., 20Uhr, im Jubez.

Mittwoch, 30. September 2009

Das Fest hat vorerst ausgefeiert!

Am Tag bevor der Veranstalter Stadtjugendausschuss auf einer Pressekonferenz das Aus für das beliebte U & D-Festival "Das Fest" in Karlsruhe verkündete, rief Ärzte-Schlagzeuger Bela B. bei Organisator Rolf Fluhrer an, um für 2010 einen Soloauftritt anzubieten. Wir haben das Gespräch belauscht:

BB: Hallo, hierr sprricht derr Grraf!
RF: Ah, tag Bela.
BB: Du, ich hab´ gerade ´ne neue Soloscheibe draußen und würde nächstes Jahr gern bei euch spielen.
RF: Das dürfte schwierig werden.
BB: Jetzt komm mir nicht so! Der Farin durfte auch und dass der mir immer eine Nasenlänge voraus ist, stinkt mir sowieso. Es kostet auch nix – ihr zahlt mir das Hotel und gut ist. Die Band und die Crew können im Tourbus schlafen und sich ´ne Stulle schmieren.
RF: Das Problem ist, es gibt kein Fest mehr.
BB: WUUUAAAAAHHHHHHSSSSSSS?!?!?!
RF: WIR MACHEN ES NICHT MEHR!
BB: Das hab´ ich schon verstanden, schrei nicht so. Warum das denn?
RF: Ja weist Du, es kommen immer sooooo viele Leute.
BB: Freut euch doch!
RF: Im Prinzip ja, aber die zertrampeln hier in der Günther-Klotz-Anlage immer den ganzen Rasen, pissen in die Alb und kotzen die Straßenbahnhaltestelle voll. Dann sind da noch die ganzen alkoholisierten Jugendlichen außerhalb vom Gelände. Das finden die Stadtväter nicht so toll. Außerdem haben wir jetzt plötzlich gemerkt, dass zu viele Menschen gefährlich sind. Wenn es da mal eine Panik gibt, nicht auszudenken!
BB: Dann lasst weniger Leute rein. Ihr habt doch schon Zugangskontrollen. Ihr markiert die Besucher einfach mit einem Papierbändchen und bei sagen wir 70 000 ist Schluss. Das Bändchen hat jeden Tag eine andere Farbe, so dass jeder mal die Chance hat.
RF: Ne, das wollen die vom Stadtschuss nicht, weil es ihr Credo ist, dass alle zu jeder Zeit aufs Fest kommen können sollen.
BB: Dann macht es doch ´ne Nummer kleiner. Diese ganzen Superstars wie Peter Fox oder Farin Urlaub braucht ihr doch gar nicht. Lass mich und ein paar lokale Bands spielen, dann kommen von ganz alleine weniger Besucher.
RF: Och ne, das will Ich nicht. Dann kann ich am Stammtisch nicht mehr angeben, wer wieder alles gespielt hat. Die Sponsoren wollen das Übrigens auch nicht, weil sie dann keinen so großen Werbeeffekt mehr haben. Die brauchen wir aber dringend, weil die Besucher nicht genug verzehren und wir deshalb immer Defizit haben.
BB: Wenn es nicht so voll wäre, dass man die Getränkestände gar nicht mehr erreichen kann, würden die Leute vielleicht auch wieder mehr trinken?
RF: Kann natürlich sein, aber wie gesagt, das Image…
BB: Komm hör´ mir auf. Ständig müssen bei euch in Karlsruhe irgendwelche Leuchttürme, Imageträger, Werbeplattformen und Aushängeschilder – auf denen dann doch nur dumme Sprüche stehen - errichtet werden. Was haben eigentlich die Karlsruher von all den leer stehenden Messen, brachliegenden Filetstücken wie dem Kulturpark oder der Ex-Steffi und den ganzen zwangsneurotischen Haupstadtinitiativen? Wo ist da ein Plus an Lebensqualität? Die Leute sagen, früher war Das Fest eine Veranstaltung für die Region. Man konnte unverabredet hingehen und eine Menge Freunde und Bekannte treffen und sogar in größeren Gruppen auf dem Mount Klotz sitzen.
RF: Selbst wenn wir es so machen, müssen wir noch mindestens ein Jahr genau die Sicherheitsstruktur bereitstellen, als ob 350 000 kämen. Das kostet einen Haufen Geld. Wenn du also noch 100 000 Euro für Sicherheit und 30 000 Euro fürs Getränkedefizit mitbringst, kannst Du gerne spielen.
BB: Ohhh, wie steh´ ich denn dann vor Farin da? Kann euch die Stadt nix geben?
RF: Die geben uns schon immer bisschen was. Aber die müssen halt auch das Badische Staatstheater mit 18 Millionen Euro pro Jahr bezuschussen, die neue Messe mit acht Millionen und die Kaiserstrasse untertunneln. Dann bräuchten wir noch dringend ein neues Fußballstadion. Da kann man jetzt nicht auch noch mir nichts dir nichts eine halbe Millionen für ein Rockkonzert verplempern.
BB: Na ja, da kann man wohl nichts machen. Schade, dann spiel´ ich halt in der Durlacher Festhalle. Mach´s gut Rolf.
RF: Ade Bela.


Diese Gesprächsaufzeichnung ist fiktiv! Satire, Ihr versteht? In den Mund gelegt von Felix Mescoli.

Montag, 28. September 2009

Afri-Cola floss in Strömen: die Biestig Record-Release-Party

Die meiste Zeit sind Anne und Jule einfach nur Anne und Jule. Zwei Karlsruher Mädels mit Problemen Wünschen und Träumen, wie sie andere 16-Jährige auch hegen: Liebe, Freiheit, Aufrichtigkeit erfahren, ein bisschen Spaß haben, vielleicht reich und berühmt werden. Manchmal sind Anne und Jule auch biestig. Ja, und? Wohl kaum Anlass Druckertinte zu verschwenden, oder? Wo kämen wir denn da hin, wenn jede Teenagerlaune medial aufbereitet würde? Für Wichtiges, wie den Ausgang der Bundestagswahl oder des Derbys zwischen KSC und FCK, fände sich ja kaum noch Platz auf Zeitungsseiten. Aber unter Biestig ist in diesem Falle eben nicht nur ein Zustand jugendlicher Widerlichkeit zu verstehen, sondern eine Band. Eine sehr kleine zwar nur, denn als Duo haben Anne und Jule die personelle Reduktion des Bandformats völlig ausgereizt, das hat sie aber nicht daran gehindert, am Samstag im Club Alte Hackerei ihre erste CD vorzustellen.
„Würden wir Englisch singen, würden die Leute nicht ständig nur über unsere Texte schreiben“, motzt Jule. Also schreibe ich erstmal über die Musik: Auf Nebenan (Rookie Records/Cargo) finden sich zehn fluffige Punkrock Stücke mit zweistimmigem Gesang, einigen Ska und Hardcore Einsprengseln, immer weniger als 3 Minuten lang, selten mehr als drei Akkorde. Zu zweit schaffen Biestig, woran schon ganze Armeen kleiner Punks gescheitert sind: Songs ohne ein Gramm überflüssiges Fett zu schreiben, die trotzdem weder billig noch einfallslos klingen. Stattdessen sind sie von einer Wahrhaftigkeit, die stellenweise ergreifend ist, womit wir – sorry Mädels – doch wieder bei den Texten wären. Biestig kommen ganz ohne Fick den Staat- und Gabbagabbahey-Phrasendrescherei aus. Auch von geklontem Teeniegemosere über doofe Lehrer, Eltern oder Boyfriends bleiben wir verschont. Zwillingspärchen haben nämlich ihre eignen Beziehungsprobleme: Wenn die erste Tanzen gehen will, ist die zweite depri drauf, die eine kann sich mal wieder nicht Entschuldigen und die andere fühlt sich ausgenutzt. Wozu braucht man da noch Jungs – außer dafür dass sie einen vor dem Konzert wohl gekämmt umringen? Das soll jetzt nicht heißen, dass Biestig-Texte nur für die – doch recht überschaubare – Zielgruppe der Zwillingspärchen relevant wären, genannte Problemstellungen lassen sich schließlich auf jede denkbare Zweierbeziehung zu übertragen.
Die Kundschaft scheint das ähnlich zu sehen, denn wenn die Redewendung vom „gemischten Publikum“ jemals gepasst hat, dann auf dieses Konzert: Die Altersspanne ging von zwölf bis fünfzig (Oma und Opa Biestig lassen wir jetzt mal außen vor) und alle hatten ihr Vergnügen. Biestig entfalten eine für die Minimalbesetzung beachtliche Durchschlagskraft und wäre Farin Urlaub ein Mädchen und dreißig Jahre jünger, er hieße wohl Jule. Während Anne mit roten flecken im Gesicht hinterm Schlagzeug schuftet, gibt ihre Schwester die Platinblonde Rocktigerin und man muss kein Prophet sein um zu Prognostizieren, was hier auf die Männerwelt in ein paar Jahren zukommt. Starpotential ist also reichlich vorhanden und will man die Performance von Biestig auf den Punkt bringen, kann man sich eigentlich nur dem enthusiasmierten Mikro-Rufer vom Ende des Konzerts anschließen: „Ich finde sie geil!“

Achja, ich wurde - nicht nur vom Rock´n´Roll-Dad, sondern auch von Anne und Jule -, nicht ganz zu unrecht, kritisiert, den Rock´n´Roll-Dad in der Ankündigung zu sehr in den Vordergrund gerückt zu haben. Deshalb habe ich der Rock´n´Roll-Dad-Focussierung abgeschworen und den Rock´n´Roll-Dad in der Nachbesprechung jetzt nicht mehr erwähnt. Ich hoffe das geht so in Ordnung.